LOGIK DER NATUR

 

Bei Beachtung der kosmischen Entfernungen sind wir ein Nichts im All. Ein Staubkörnchen

- mit hoch intelligenten Lebewesen bestückt.
Lebewesen, die offenbar nicht intelligent genug sind, sich der Logik der Natur anzupassen.
  


 

WAS IST DIE NATUR DES MENSCHEN?


NATUR DES MENSCHEN ist u.a. ein Terminus, der z.B. auch in der kath. Sittenlehre, KKK 2005 angewendet wird, dort im Zusammenhang mit der Frage, was Sünde ist.


KKK 2005 Frage 392 ... Sünde verwundet die Natur des Menschen und beeinträchtigt das menschliche Zusammenleben ...

 

Was die NATUR DES MENSCHEN genau ist, wird an dieser Stelle allerdings nicht definiert. Immerhin ist der Hinweis auf die VERWUNDUNG von großer Bedeutung. Immerhin wird die Primär-Schaltstelle im menschlichen Hirn verwundet.

Dazu ein subjektiv erläuternder Versuch – auf der Basis neurophysiologischer Erkenntnisse und Logik. Eben weil Menschen ein Teil der Natur sind, scheint mir dieser Weg der sinnvollste zu sein, um hinter das Geheimnis menschlicher Natur zu kommen, weshalb es zunächst auch nur logisch ist, die Logik der Natur sich wieder mal vor Augen zu führen. Auch wenn wir Menschen vieles vom Universum nicht oder noch nicht begreifen, es ist jene NATUR, in der wir leben. Sie basiert auf der Logik, z.B. dass zwei oder mehr Größen oder Werte oder Teile ein Drittes (oder mehr) ergeben; oder das Gegenteil: dass ein Großes durch Trennung kleine Teilchen ergibt.

Hinter allem steckt Logik, die der Mensch mit den Zeichen 2+2=4 prinzipiell durchaus verständlich gekennzeichnet hat. 

 

 

 


Das von Menschen beobachtbare UNIVERSUM ist ein Sternensystem aus rund sechzig Galaxien (ohne die nicht beobachtbaren). Und unser Planet, Teil dieses großen Ganzen, nur ein Staubkörnchen (weiße Pfeile) der GALAXIE Milchstraße. Unendlichkeit und Ausmaße erkannt und gesehen von Astrologen und Astronauten mit Hilfe genialer Geräte, die in heutiger Qualität früheren Generationen nicht zur Verfügung standen. Kurz: diese Logik ist wissenschaftlich belegt durch Fakten.

Fakt ist weiterhin: Unter vielem anderen z.B. die Wetter-Verhältnisse auf dem Staubkörnchen Erde: Landstriche ohne Regen werden zur Wüste usw. Wir Normal-Menschen erleben immer und immer wieder die uns umgebene NATUR, die aus Wasser und Wärme und physikalischen Gesetzen (erst allmählich erkannt vom Menschen) diese Natur lebendig macht: mal mehr, mal weniger nützlich für uns Menschen. Eine Frage der Dosierung jener Kräfte aus Wasser, Wärme und Physik. Und der Mensch innerhalb dieses Gefüges soll eine eigne Natur haben?
Sie haben sich sicher schon mal über Gier, Reichtum, Protzen, Sieger sein Gedanken gemacht. Oder auch über Zufriedenheit, kein Hunger, geachtet werden usw. usw. Alles Prozesse, die sich primär im eigenen Hirn abspielen - nicht in dem anderer, auch wenn in solchen Köpfen ähnliche Prozesse laufen. Weitere typische Auffassungen: schöner als manche Tiere, gierig wie viele Tiere, klüger als Tiere, brutal wie - nein, kein Tier ist so brutal, wie es Menschen sein können.  -  EIN BEACHTLICHER UNTERSCHIED!
Auf der einen Seite Wünsche, Empfindungen, Emotionen; auf der anderen Seite 'sachliches' Überlegen, Abwägen (Realisierung mittels Vernunft oder Gewalt, inhumanen oder humanen Methoden?). Hier Empfindungsfähigkeit (PSYCHE), dort Sachlichkeit (RATIO), zwei Prozesse, die aus unterschiedlich strukturierten Arealen des Hirns gesteuert werden und angeblich – wie seit Jahrtausenden geglaubt wird - in der Regel rational, allenfalls gemeinsam entscheiden *).


Und genau das stimmt so nicht. Fast immer entscheiden Gefühlsstrukturen zuerst – nicht weil sie stärker sind, sondern schneller. Rein chronologisch gesehen, reagieren selbst bei gefühlskalten Menschen (die dennoch keine Maschinen sind) erst die eingespeicherten Empfindungen und dann der Verstand – und das innerhalb eines Zeitraumes, den wir Menschen uns nicht vorstellen können: Millisekunden, auf Anhieb jedenfalls nicht nachvollziehbar. 


Alles nachzulesen in einschlägiger Literatur namhafter Neurophysiologen. Und wer dort hineinzuschauen willig ist, wird zwangsläufig die Mär vom FREIEN WILLEN in Frage stellen. Ein eigenes Thema, siehe Fachliteratur.

 

Fazit: Die wirkliche NATUR DES MENSCHEN ist seine Psyche, eben weil sie rationale Entscheidungen Millissekunden vorher schon beeinflusst alias steuert. Selbst wer gefühlsunfähig (alexhithym) ist (etwa 10% der Bundesbürger ohne Dunkelziffer und Mischformen) wird durch seine ihm ureigene Psyche gesteuert, allerdings zu oft durch eine verletzte, kranke Psyche (Schulterror und dergl.)  


 Denn wir tun viel zu wenig, um die Bedeutung unserer Psychen zu verstehen  -   

und sie zu pflegen.  



Im Gegenteil: systematische Knechtung durch krankes Machtverhalten.

Durch die LOGIK DER MACHT
 
Die fatalen  Folgen - permanente
 

VERWUNDUNG DER NATUR DES MENSCHEN

 


 

*)  Diese Formulierung ist unabhängig von den unterschiedlichen wissenschaftlichen Auffassungen, was Psyche genau ist: siehe Fachliteratur!

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