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MM - die wahre Ursache für Kriege aller Art


 

 30. 08. 2014

MEHR GELD FÜR DIE ERFORSCHUNG VON GEWALT

Mehr Geld für Aktionen gegen die wachsende Arroganz der Macht, gegen politischen Größenwahn; gegen Unverständnis oder Blindheit vieler Entscheidungsträger.

 

Die Welt im Frühherbst 2014: Sie zittert vor einem III. Weltkrieg. Übertreibung – oder dicht an der Realität?

Der Kremelchef pokert. Und die westliche Welt (EU) hat keine Karte, die wirklich sticht. Übertreibung – oder Realität?

Immerhin der Kommentar vom Vorsitzenden des AUSWÄRTIGEN AUSSCHUSSES, Norbert Röttgen (CDU), am 29. 08.14 war eindeutig und zutreffend: westliche Geschlossenheit (ohne Waffen, obwohl er das nicht ausdrücklich gesagt hat). Geschlossenheit - und zwar schnell contra Unvernunft.


Vernunft sucht demnach nach unblutigen Lösungen, während Waffenarsenale Menschen gnadenlos in den Tod schicken.


 

Kriege wegen (uralter) religiöser, politischer, gesellschaftlicher Wünsche und Konflikte: Realität auf dieser Welt. Unleugbar. - Und leider auch nicht – mal so eben – vermeidbar. Keine Frage. Doch sind alle gewachsene Konflikte, oder sind auch künstlich erzeugte dabei? Oder ist es immer die Summe aus beidem?

Putin pokert und scheint die besseren Karten zu haben. Doch bedeutet Pokern nicht auch, dem Zufall zu trauen. Also letztlich irgendwie Größenwahn. Und eine falsche 'Karte' aus dem Westen, und der 'Pokertisch Europa' wird wieder mal lodern. Nach 60 Jahren Frieden. Offenbar viel zu lange schon - für ein Handvoll Kurzsichtiger zumindest, die Waffen als Lösung betrachten. Immer noch. Im Jahr 2014. Hundert Jahre nach dem entsetzlichen I. Weltkrieg und dem II:. 2000 Jahre Christentum.

Hat Wladimir Putin es wirklich nötig, sein Image mit Größenwahn und Rücksichtslosigkeit und Lügen - und Waffen aufzupolieren?

Ost-Europa im Frühherbst 2014: Kanonendonner, Raketeneinschläge, zerstörte Städte, Blut und Elend – und nicht nur auf ukrainischem Boden. Statt Vernunft Säbelrasseln mit modernen Waffen (MG 3 - unglaublich inhuman). Und es ist schon jetzt weitaus mehr als Rasseln. Immer wieder zerstören Waffenarsenale das Leben von Völkern, gesteuert von Macht besessenen Köpfen. Oder von gekränkten, beleidigten, eitlen Hirnen, die es genau genommen gar nicht nötig hätten. Giergefühle – im Grund das dümmste menschliche Verhalten.

 

Menschliches Verhalten ist ein Produkt aus – erstens Gefühl und – zweitens Wissen (Ratio/Vernunft); chronologisch in genau dieser Reihenfolge, entwicklungsgeschichtlich begründet.

Demnach ist erst bei 'gesunden Gefühlen' ein 'gesundes (friedliches) Verhalten' möglich.

Also Krieg aus meiner Sicht vor allem auch deshalb, weil die Kenntnisse hirnphysiologischer Prozesse zu wenig geläufig sind – oder ignoriert werden. Vielleicht bewusst ignoriert werden – von denen, die Waffen verkaufen. Und auch von denen, die kranke Macht schönreden oder leugnen (Quartar), die Gewalt auch medial normalisieren. Gezielte intensive Aufklärung junger Leute (von denen 400 zu den IS-Kämpfern drängen sollen, ARD, 29.8.14) wo und wie? All das kurzsichtige Geschwätz von Menschen, die offenbar ohne gewaltbereite Selbstdarstellung nicht leben können und auch als Schreibtischtäter mitschuldig an der wieder mal ausufernden Kriegsgewalt werden: Das könnte und sollte so geächtet und bestraft werden – wie das Leugnen des Holocaust?

 

 

Wie nützlich, sinnvoll wäre es, jene Milliarden für Entwicklung und Herstellung von immer effektiveren Waffensystemen dazu zu benutzen, langfristig über oben angedeuteten Weg ein friedlicheres Bewusstsein zu fördern.

Kurz: systematische Erforschung und Aufklärung der Bedeutung der Psyche, immerhin eine der Hauptursachen für Entstehung und Eskalation von Gewalt.

Klingt das abgehoben? Unrealistisch? Zu einfach, zu leicht?

Ist es wirklich leichter, Elend zu erzeugen, daran zu verdienen, darüber zu jammern, es ohnmächtig zuzulassen?

Forschen und präventiv Strategien entwickeln gegen den wachsenden RADIKALISMUS

jeder Art (Berlin: wieder ein junger Mensch getötet auf dem Alexander). - Auch wenn es Geld kostet und scheinbar nichts einbringt ...

jmolbrich

 

14. 08. 2014

 


 

Ziviles Leid - staatlich verordnet

 

Sich widersprechende Meinungen gibt es, seit es Menschen gibt. Über sechs Milliarden Menschen, also über sechs Mia verschiedene Vorstellungen, Wünsche, Erfahrungen – und damit 6 Mia mögliche Streitigkeiten, die nun mal nicht unter einen Hut zu bringen sind.

Solche Streitigkeiten können entarten und sind auch immer wieder zu Mann-gegen-Mann-Kriegen (Varusschlacht, Kreuzzüge, Revolutionen, Völkerschlacht uvm.) mit unzähligen Opfern entartet.

Und doch sind die Kriege der Neuzeit – I. Weltkrieg, II. Weltkrieg usw. - weitaus inhumaner verlaufen – weil es seither die Möglichkeit gibt, Kugeln, Bomben, Granaten aus weiter Entfernung in zivile Bereiche zu schießen.

Okay, dass diese gut 6 Mia (nach kath. Meinung conkupiscential gierigen) menschlichen Hirne ein Ordnungsprinzip benötigen, keine Frage. Warum jedoch ausgerechnet eine Handvoll Oberhirten bestimmt, wie – und vor allem ob - zivile Bürger am Leben bleiben dürfen (manipulatives Opfer-Denken), dass ist nach den Gesetzen der Humanität und Logik nicht nachzuvollziehen. 


Das Raketen-Gemetzel der jüngeren Zeit geschieht jedenfalls gegen den Willen der MEHRHEIT der Weltbevölkerung – keine Frage für mich.

Es ist gleichsam ein

durch MINDERHEITEN verordnetes ziviles Leiden.


Darüberhinaus gibt es leider auch heute noch (oder schon wieder?) überaus gefühlskalte, grausame Lebewesen (Terror-Miliz IS, Gotteskrieger u.a. religiös verbohrte Gruppierungen - oder auch [zivil] gnadenlose Bosse/Eltern/Erzieher), die über das, was des Menschen Wert ausmacht - eine gesunde Gefühlswelt -, im Grund nicht verfügen.

So oder so: Sowohl staatliche als auch religiöse Gruppierungen sind in jedem Fall Minderheiten, die – auch wenn gewählt - keinerlei Recht haben, unschuldige Menschen in den Tod, ins Elend, ins Verderben zu führen.

 

Diese durchaus subjektive Überzeugung scheint mit der uralten Denkweise 'Fressen und gefressen werden' -

heute mutiert zu 'Manchmal geht es nicht ohne Gewalt' - zu kollidieren.

 

Gewiss, manchmal geht es nicht ohne Gewalt.

Doch wem steht das Recht zu, so zu denken? Nur den Guten?

Oder auch Terror-Milizen oder machtgierigen Staats-Oberhirten usw.?

***

 

Ich meine:

Friedenswillige, unschuldige Menschen - Zivilisten - per Knopfdruck auszuradieren

(Hiroshima: eine Handbewegung, weit über 200 000 Tote/inklusive Folgeschäden, dazu Siechtum, Qualen usw.; MH 217 = 300 Tote, Gaza 2014 fast 2 000 und letztlich noch der Völkermord im Irak) -

das ist weder Gewalt noch Krieg, das ist Massenmord.

Und mitunter auch staatlich verordneter Massenmord, gemäß der Formel: Waffenherstellung + Genehmigung + Nutzung = Opfer – (was sich angeblich nun mal nicht vermeiden lässt).

Aber: Bezahlen müssen immer die Opfer (Mehrheit). Ffast ausschließlich, während die Hersteller - dazu fast immer mit staatlicher Genehmigung (Minderheit) schwelgen, eben auch, weil es, so merkwürdig betont, 'manchmal nicht ohne Gewalt geht'.

Und auch Christen halten das für unvermeidlich

Was also müsste geschehen? Was kann getan, was realisiert werden?  

 

  weiter ARBEITSPLATZ KRIEG, Abt. herstellung  

   

 

   

 


SYMPTOME EINER SCHLAFENDEN GESELLSCHAFT


 

 

Es sind nicht nur einzelne Vergehen.
         

 

   Es scheint längst zur Symptomatik geworden zu sein: Ein Konzern oder Bischof, die ihre Grenzen nicht kennen und rücksichtslos manipulieren, lügen, ausbeuten, mögen als Einzelfälle für eine gesunde Gesellschaft noch verdaubar sein.
Und wenn Behörden Steuergelder in sinnlosen Objekten verscharren, könnte man fast noch lachen. 

 

Zum einen jedoch sind es nicht nur die
   Skandale der letzten Monate. Immer und immer wieder tauchen Unregelmäßigkeiten verantwortlicher Eliteschichten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kirche auf. Zum anderen aber, was mich jedoch weitaus tiefer  beunruhigt, ist die Häufung der vielen von der Justiz zu verantwortenden Versagen. Wo man hinschaut: fragwürdige Entscheidungen, Schlampigkeiten, sogar Gesetzeswidrigkeiten: Strafvereitelungen im Amt, nachhaltige Fehlentscheidungen usw..t