HERSTELLUNG

 


 

Die Herstellung von Kriegswaffen aller Art erfolgt

MIT SCHLEICHENDER - ABER

SYSTEMATISCHER GEWALT-FÖRDERUNG:

 


 

 NUTZER GEWINNEN     OPFER BEZAHLEN

 

 

Ziviler Massenmord: Wer (vorurteils belastet) sich nicht sogleich gegen diese Behauptung sperrt, sondern sich mit logischen Begründungen gegen Kriegswaffen auseinandersetzt, dürfte den Vorwurf letztlich auch verstehen, zumal er durch folgende hirnphysiologische*) Tatsache untermauert wird:

'Wer wirklich friedlich leben will, muss die Gefühlswelten anderer beachten lernen'.

Andernfalls betritt er den

SCHLEICHWEG RICHTUNG KRIEG.


 

Handwerksmeister Jakob, Altgeselle Helmut und Geselle Mark arbeiten (HERSTELLUNG) und - streiten gemeinsam. Helmut und Mark stehen ständig politisch und religiös im Clinch. Stift Heini staunt über seinen Meister, der dem jüngeren Gesellen Mark eines Tages eine Waffe teuer verkauft mit den Worten:„Lass dir von dem alten Helmut nichts gefallen. Wehre dich!“

So bewaffnet, dreht Mark irgendwann durch, und Meister Jakob sieht sich gezwungen, auch Helmut zu bewaffnen; zumal der Meister an dem Verkauf gut verdient, was in der Hitze des Streites untergeht.

Dann letztlich in der Werkstatt Schießen auf Leben und Tod (NUTZUNG). Und Meister Jakob schaut nur noch blöd in die Gegend (und beschafft - kurzsichtig, wie er ist - noch mehr Waffen).


Klar, ein konstruiertes Beispiel, dennoch sind ähnliche Verhaltensweisen nahezu ständig und überall - auch in der Weltpolitik - zu beobachten.

Was also läuft schief in der Gesellschaft? Warum registriert kaum jemand bewusst, dass aus der Negierung fremder Gefühle die meisten Probleme alias Kriege entstehen?

Dumme Frage - oder?

An dieser Stelle helfen Kenntnisse aus der HIRNFORSCHUNG weiter. Von ungezählten menschlichen Gehirnen wird erwartet, dass sie Überforderungen wie nichts wegstecken. Jeder weiß indes, dass er scheitern muss, wenn er ein Auto im 1. Gang auf 100 kmh fahren wollte. Getriebeschaden garantiert. MISSACHTUNG der Möglichkeiten eines Getriebes.

MISSACHTUNG statt EMPATHIE (Einfühlungsvermögen) führt - auch wenn es selten wahrgenommen wird - ebenfalls zu Schäden: zu Hirnschäden.

NÄCHSTENLIEBE - eine Forderung des Christentums, (der vor allem aus Macht missbrauchenden Gründen immer häufiger angezweifelten Religion) will nichts anderes als Einfühlungsvermögen. Hirnphysiologisch betrachtet, ist Nächstenliebe genau die Rücksicht, die ein ordentlich funktionierendes Gehirn benötigt; also ACHTUNG STATT MISSACHTUNG!

Als Chef (Fürsorgepflicht/Verantwortung) ist Meister Jakob verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass Streitigkeiten nicht eskalieren. Hirnphysiologisch formuliert: Im Sinn von Frieden muss der Chef darauf hinweisen, dass Kränkungen (= psychische Verletzungen inklusiv Veränderungen im Gehirn)  Schleichwege zum Krieg sind (GEGENEINANDER statt MITEINANDER). 

Kennt der Meister das 'Rezept zum friedlichen Miteinander' nicht oder will er es nicht kennen – seiner Pfründe wegen?

Stattdessen Waffenbesitz und Waffenverkäufe: also schmackhaft gemachte Signale des GEGENEINANDER.

Wer hat versäumt, den Oberhirten auf seine Verantwortung u.a. auch auf Weiterbildung hinzuweisen?

Und ist die Metapher von Meister Jakob auf Anhieb wirklich schwer zu verstehen, also kaum zutreffend zu assoziieren? gauck und der krieg

 

'MANCHMAL GEHT ES NICHT OHNE GEWALT'?  .......   Wirklich nicht?


*) Unter hirnphysiologisch sind jene allgemein ähnlich ablaufenden Denk- und Gefühls-Prozesse zu verstehen, die menschliches Verhalten primär steuern: Es ist eine Wechselbeziehung zwischen Emotion und Ratio, wobei überwiegend Emotionen Millisekunden schneller sind als die Ratio – auch in verkopften Hirnen. Das bedeutet, dass hauptsächlich 'Gefühle' das Verhalten bestimmen. Ist die Gefühlswelt normal, verhält sich das Individuum weitgehend normal.