BOHRWURM33

33 bezieht sich aufs Geburtsjahr, also Kriegskind wie viele andere auch. Nicht ganz so schlimm wie die armen Würmer z.B in Syrien oder auf allen anderen Schlachtfeldern, aber schlimm genug. Bomben, Granaten, Trümmer, gequälte, verzweifelte menschliche Wesen, Leichen, offene Schädel, Hunger: das Ende des II. Weltkriegs in einer sogenannten Festung. Die ersten russischen Soldaten, angebliche Bestien, stellten sich als menschlich heraus. Klar, ich habe auch Bestien erlebt – verschiedener Nationalitäten. Jugendbuch ab 16: 'Gefressen werden die Kinder' Dürr &Kessler

Kurz: Seit dieser 'Kindheit' frage ich mich: WARUM ÜBERHAUPT KRIEG?

Die Zerstörung der Familie und die psychischen Belastungen - danach hat damals noch niemand gefragt. So wie heute viele der Entscheidungsträger immer noch nicht nach den psychischen Belastungen ihrer Mitarbeiter fragen. Da werden locker aus dem Handgelenk heraus mal eben militärische Einsätze empfohlen statt nachhaltig das Geschäft mit Waffen zu ächten.

Die Depressionsphasen der Jugend und der ersten Erwachsenen Jahre habe ich zwar nicht verstanden, aber versucht durchzustehen - auch mit Aggressionsverhalten, in der Überzeugung: So ist das Leben: Treten, wenn du getreten wirst. Fressen oder gefressen werden. Natur. 

Dass wahres Leben ganz anders verlaufen kann, habe ich erst viel später erfahren – u.a. durch die intensive Beschäftigung mit Psychologie und Neurophysiologie.

Heute weiß ich: WARUM ÜBERHAUPT KRIEG?

Das klingt zunächst überheblich, doch wer sich auf die Logik hinter meiner Überzeugung einlässt, kann gar nicht anders, als dieser Überzeugung zustimmen – auch wenn viele Mitmenschen mich als Träumer sehen wollen. Das wiederum hängt mehr mit Vorurteil (ein Kernfehler der Menschheit) zusammen als mit vernünftigem Nachdenken.

Von außen werde ich jedenfalls wie folgt eingeschätzt:

Crazy, süchtig, ein militanter Grüner, ein arroganter Journalist, ein Hundefeind, ein ungezogener Mensch, ein verbitterter Alter, halb gebildet, Träumer. - 

Wohlgemerkt, alles Attribute aus vier Jahrzehnten Engagement für mehr Gewaltlosigkeit.


.Und eine interessante Charakterisierung durch Menschen mit hoher (Ein)bildungung,  ohne Durchblick, voller Vorurteile, halbblind: Man weiß wenig bis nichts von jemandem und glaubt dennoch, korrekt zu bewerten und zu urteilen.

Meine Einschätzung klingt jedenfalls um einiges anders, logischerweise ... und da ich nebenbei realistisch denke – mit acht Jahrzehnten Lebenserfahrung geht es nicht anders – ergibt sich grob folgendes Bild:

Ich - einer von so rund sechs Milliarden Hansels dieser Erde: oft schwach, auch irgendwie faul, zwar politisch interessiert, absolut nicht verbittert, eher bequem. Nicht hochgebildet, jedoch nicht dumm, vielseitig und lernfähig. Ich mag Tiere, vor allem Hunde, und hasse Gewalt jeder Art. Meine Fehler: Ungeduld, übertrieben gerecht und als Journalist so korrekt wie nur möglich. - Bei hochgestochenen Blendern, Schönrednern, Möchtegern-VIPS, Schein-Oberhirten usw. neige ich zu Vorurteilen. Dann muss ich zwar nicht, kann aber hundsgemein werden. Wenn ich indes spüre, dass Menschen es ehrlich meinen, werde ich weich. Meine Natur, meine Psyche. Ein Durchschnittstyp eben, menschlich. Ein Normal-Bürger dieses Planeten.

Und die meisten davon sind nun mal nicht Papst. Für uns gilt: Maul halten und alle paar Jahre wählen - und zwar jene aus der Gruppe derer wählen, die ohnedies das Sagen haben und oft glauben, Gott erwählt zu sein …


 

 

UND ZUM PROJEKT:   GAUNER DER MACHT

 

Mir ist absolut egal, wie Sie über PSYCHE und MACHT denken. Denn ich bin nicht Missionar, nicht Katholik, nicht irgendein Sekten-Prediger.

Ich nehme allerdings an, dass Sie zu den Menschen gehören, die ein friedliches Leben bevorzugen: Frieden, Spaß, Wohlfühlen, Gerechtigkeit, Mitempfinden, MITEINANDER.

Und vielleicht haben Sie sich auch schon öfter gefragt, welche Logik zu den vielen Gewaltverhalten führt – auf Schlachtfeldern, Straßen, in Stadien, in Familien usw.. Das deutliche GEGENEINANDNER.

Haben Sie eine Antwort gefunden? Wenn ja - trifft diese Antwort zu? Trifft sie den Punkt?

Oder lautet sie: Naturgesetz - Fressen und gefressen werden – kennt doch jeder.

LOGIK DER GEWALT

Und ich behaupte, dass diese Antwort daneben trifft, weil sie der NATUR DES MENSCHEN nicht gerecht wird (bzw. nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr gerecht wird. Früher konnte man neurophysiologisch weder so weit denken noch beweisen, dass

PSYCHE primär die Schaltstelle für Verhalten ist - ob friedlich oder aggressiv und die ganze Bandbreite dazwischen – ein EXISTENTIELLES GESCHEHEN.

Doch wer bin ich, um solches behaupten zu dürfen? Zunächst mal ein Mensch wie du und ich. Durchschnitt also. Und dieser Durchschnitt soll die LOGIK DER GEWALT kennen? Was also steht wirklich hinter dieser Behauptung dieses wahrlich EXISTENTIELLEN GESCHEHENS?

 

Meine Wahrnehmung dieses existentiellen Geschehens basiert nicht nur auf ungezählten Jahrzehnte langen eigenen Erfahrungen und ungezählten gezielten Gesprächen, sondern vor allem auch auf vier Jahrzehnten sorgfältiger Recherchen wissenschaftlicher Literatur über PSYCHONEUROLOGIE.

 

 
Und wer auf diese Weise offen ist für dieses Thema, findet im gesellschaftliche Leben nahezu stündlich Bestätigung der VERNACHLÄSSIGUNG DER PSYCHE, was auch die vielen Kriege aller Art - Gartenzaun bis Schlachtfeld – erklärt.

 

 


Zugegeben: Diese Wahrnehmung ist nicht so neu ist, wie es zunächst heraus zu hören ist. Schon im kath. Katechismus (KKK 2005) wird unter vielem anderen Wust Sünde als Verletzung der NATUR DES MENSCHEN definiert. Sicher nicht die einzige zutreffende Regel dieser – in Teilen - auch fragwürdigen Sittenlehre; aber für mich auf der Basis heutiger Erkenntnisse die bedeutendste Regel im KKK – und jene christliche oder soziale Regel, die viele 'Kriege aller Art' minimiern könnte, wenn …

 
Wenn die LOGIK DER WAHRNEHMUNG  nicht wäre ...

  

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